Richtungsweisendes Spiel für RSC

Der RSC Osnabrück ist am Wochenende im Heimspiel gefordert. Das Team von Trainer Dennis Nohl muss im Duell gegen Hannover United II im Niedersachsenderby unbedingt Punkten, wenn es noch etwas werden soll mit dem Klassenerhalt in der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga. Hannover ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt und ist damit ebenfalls bis in die Haarspitzenmotiviert. Im Hinspiel zogen die Osnabrücker knapp den Kürzeren (49:51) und wollen sich jetzt im Heimspiel auch unbedingt den direkten Vergleich sichern. Das bedeutet, dass die Mannschaft aus der Friedensstadt mit mehr als zwei Punkten unterschied gewinnen muss. Ein besonderes Spiel wird es für Anna-Lena Hennig werden. Die U-25 Nationalspielerin wechselte im Winter von Hannover nach Osnabrück und wird gegen ihre alte Mannschaft hochmotiviert sein.

"Nach dem zum Teil guten Spiel gegen den Tabellenführer aus Essen am letzten Wochenende gehen wir mit einem guten Gefühl in dieses Spiel. Mit einem Sieg bzw. dem direkten Vergleich würde sich unsere Ausgangsposition in der Liga massiv verbessern," erklärt Trainer Dennis Nohl.

Hannover steht derzeit mit sechs Punkten auf Rang fünf in der Tabelle. Der RSC ist siebter mit zwei Punkten. Ein Sieg der Osnabrücker könnte den Abstiegskampf nochmal richtig spannend machen und das vergangene Wochenende hat gezeigt, dass die Nohl-Truppe durchaus in der Lage ist, zeitweise mit den besten Teams dieser Liga mitzuhalten.

"Ich habe das Gefühl, dass sich im Team etwas entwickelt hat. Der Ball läuft gut und die Mannschaft spielt mehr füreinander. In der Hinrunde war das Zusammenspiel noch ausbaufähig," analysiert Nohl.

Beginn der Begegnung gegen die zweite Mannschaft von Hannover United ist um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Goethering. Der Eintritt ist frei.


RSC schnuppert an Sensation

Der RSC Osnabrück ist beachtlich in das Jahr 2020 gestartet. Die Mannschaft von Spielertrainer Dennis Nohl verlor zwar das Spiel gegen den Tabellenführer der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord HRB Essen mit 52:67, schnupperte aber lange Zeit an einer Sensation und lag zwischenzeitlich nur mit zwei Zählern in Rückstand. „Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt als noch in den letzten Begegnungen. Gerade im 3. Viertel haben wir als Team gespielt, sind füreinander gefahren und konnten die Gäste somit lange ärgern,“ analysierte Nohl nach dem Spiel. 

Das Aufeinandertreffen hatte klare Vorzeichen. Essen, der Tabellenführer und Osnabrück, das Team, dass auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Diese Vorzeichen wurde zunächst auch klar bestätigt. Essen wählte zu Beginn eine Pressverteidigung, die den Hausherren große Probleme machte. Osnabrück hatte große Schwierigkeiten beim Ballvortrag und Essen kam zu einfachen Punkten. Erst nach fünf Minuten gelang den Gastgebern der erste Korb. Zu diesem Zeitpunkt hatte Essen allerdings schon 19 Zähler auf dem Konto. Ein echter Fehlstart! Nach dem ersten Abschnitt stand es 12:31. 

Doch der RSC ließ sich nicht entmutigen und zeigte ein echtes Kämpferherz. Essen stellte um auf Zonenverteidigung, die lag den Osnabrückern mehr. Nach und nach knabberten die Schützlinge von Trainer Nohl Punkt für Punkt ab. Zu Halbzeit betrug der Rückstand nur noch 13 Punkte (26:39). 

Im dritten Viertel spielte sich der RSC in einen kleinen Rausch. Angeführt von Nationalspielerin Lena Knippelmeyer und Dennis Nohl, die die Defensive organisierten, kamen die Osnabrück bis auf zwei Zähler heran und die Gäste aus Essen wurden sichtlich nervös. Vor dem letzten Abschnitt stand es  43:45. 

Im letzten Akt gingen den Osnabrückern, die aufopferungsvoll gekämpft hatten, die Puste aus und Essen machte den Deckel drauf. Am Ende stand ein 52:67 auf der Anzeigetafel. 

„Um den Tabellenführer zu schlagen, müssen alle zu jedem Zeitpunkt clever agieren. Leider ist uns das im letzten Viertel nicht mehr gelungen. Dennoch bin ich stolz auf das zweite und dritte Viertel. Wenn wir darauf aufbauen, werden wir im wichtigen Spiel gegen Hannover als Sieger vom Feld gehen,“ erklärt Nohl.

Für den RSC ist dies zwar eine weitere Niederlage aber eine, die Mut macht, dass die Begegnung gegen die direkten Konkurrenten auf Augenhöhe stattfinden werden. Auch positiv war, dass sich Neuzugang Anna-Lena Hennig gut eingefügt hat und auch ihre ersten Punkte erzielen konnte.  Weiter geht es schon am kommenden Wochenende, am 25.01.2020 mit dem nächsten Heimspiel. Dann empfängt der RSC Hannover United II zum richtungsweisenden Spiel um den Klassenerhalt. Beginn ist um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Goethering. Der Eintritt ist frei 


Kracher zum Rückrundenstart

Der RSC Osnabrück empfängt am Wochenende zum Start in das Jahr 2020 den Tabellenführer aus Essen. Das Team von Trainer Dennis Nohl geht als klarer Außenseiter in die Begegnung und kann ohne Druck aufspielen.

"Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren und können nur gewinnen," stellt der Coach klar. Essen sei das Team, dass die Tabellenführung verteidigen muss, so Nohl weiter. Es wird auch die erste Partie für Anna-Lena Hennig. Die U-25 Nationalspielerin wechselte im Winter aus Hannover nach Osnabrück. Weiterhin verzichten muss das Team aus der Friedensstadt auf Maurice Eschen, der wegen einer Verletzung den Rest der Saison ausfällt. "Ich bin natürlich unendlich traurig, dass ich der Mannschaft in der schwierigen Situation nicht helfen kann. Ich bin mir aber sich, dass alle noch mehr motiviert sein und alles geben werden. Es herrscht eine gute Stimmung in der Mannschaft," so der verletzte Flügelspieler.

Der RSC befindet sich in Abstiegsgefahr. Die Nohl-Truppe konnte in der Hinrunde nur einen Sieg gegen Schlusslicht Paderborn einfahren. "Die knappen Niederlagen gegen die zweiten Mannschaften aus Hannover und Hamburg geben mir Hoffnung, dass wir am Ende der Spielzeit in der Liga bleiben werden," ergänzt Nohl. Die Verpflichtung von Hennig sei nicht nur in Hinblick auf die angespannte Personalsituation hilfreich. Hennig sei auch spielerisch und taktisch eine Bereicherung für die Mannschaft.

Der Gegner aus Essen kommt mit viel Rückenwind nach Osnabrück. Die Gäste sind in dieser Spielzeit noch punktverlustfrei und werden alles daran setzen, dass dies auch so bleibt.

Die Gäste sind auf der Centerposition stark besetzt. Ziel der Gastgeber muss es sein, die eigene Zone zu verteidigen und Essen dazu zu zwingen Würfe von außen zu nehmen. Das Spiel beginnt am Samstag den 18.01.2020 um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Goethering. Der Eintritt ist frei.

 


Frischer Wind für den RSC

Foto: Steffie Wunderl
Foto: Steffie Wunderl

Pünktlich zur Rückrunde konnte der RSC Osnabrück die U-25 Nationalspielerin Anna-Lena Hennig von Hannover United verpflichten. RSC Coach Dennis Nohl kennt sie bereits von der U-25 Nationalmannschaft. „Anna-Lena ist für uns ein echter Glücksfall. Sie passt mit ihrer Spielweise und auch menschlich perfekt ins Team und zum RSC,“ erklärt Nohl. 

 

"Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit dem RSC und bin gespannt wo die Reise hingehen wird,“ sagt die neue Spielerin der Osnabrücker.

 

Den Rest der Saison muss der RSC auf Maurice Eschen verzichten, der nach einer Entzündung im Rückenmark bis zum Sommer ausfallen wird. „Ich bin super froh, dass sich Anna-Lena auf den RSC eingelassen hat. Das gibt mir die Möglichkeit wieder komplett gesund zu werden,“ freut sich Eschen. 

 

"Ich möchte mich noch einmal bei Hannover für den professionellen Ablauf unserer Anfrage bedanken,“ erklärt Nohl weiter.

 

Der erste Härtetest wartet am 18. Januar auf Hennig und Co. Dann empfangen die Osnabrücker den Tabellenführer aus Essen. Beginn der Begegnung in der Halle am Goethering ist um 15:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.


RSC Lebenszeichen

Dem RSC Osnabrück ist in der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga im Kampf um den Klassenerhalt ein Befreiungsschlag gelungen. Das Team aus der Friedensstadt setzte sich im Kellerduell gegen den Tabellenletzten aus Paderborn mit 52:48 durch und hält so die Chance auf einen Verbleib in der 2. Liga am Leben. 

 

Dabei legten die Hausherren nicht so los, wie es sich Trainer Dennis Nohl vorgestellt hatte. Der Coach versuchte die Paderborner mit einer Pressverteidigung zu überraschen und musste zusehen, dass die ersten Körbe der Gegner einfache Korbleger waren. Es sah erst so aus, als würde der Schachzug seine Wirkung verfehlen. „Auch wenn wir in der Anfangsphase schlecht getroffen und auch Punkte kassiert haben, sorgte diese Art der Verteidigung für eine Menge Unordnung beim Gegner,“ erklärt Nohl nach dem Spiel. Die Folge aus der Unordnung waren zahlreiche Fouls der Gäste, die gegen Ende des Spieles noch „teuer“ wurden. Der RSC kam nach einigen Minuten besser in die Begegnung, ließ den Ball lauf und erzielte in der Mitte des ersten Viertels ebenfalls einfache Punkte. Bis zur ersten Pause verkürzten die Osnabrücker den Rückstand auf fünf Punkte (17:12).

 

Unter den Augen von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert kämpften sich die Hausherren wieder ran und stellten nun endgültig um auf eine Zonenverteidigung. Paderborn gelang in diesem Abschnitt nicht viel. Nur drei Bälle und ein Freiwurf fanden im gesamten zweiten Viertel den Weg in den RSC-Korb. „Wir haben in der Phase gut und cool gespielt. Dazu kam noch, dass wir bärenstark verteidigt haben,“ fasst Spieler Maurice Eschen den zweiten Abschnitt zusammen. Bis zur Halbzeit schmolz der Vorsprung der Paderborner auf einen Zähler (23:24).

 

Nach der Pause zeigte der RSC ein Gesicht, dass in dieser Saison schon häufiger zu sehen war. Die Mannschaft wurde fahrlässig und vergab beste Chancen im Angriff. Auf der anderen Seite, in der Verteidigung, waren die Osnabrücker nicht mehr so konsequent an den Rollstühlen, so dass Paderborn neue Hoffnung auf ihren ersten Saisonsieg bekam, doch dieser sollte am Ende dem Gastgeber vorbehalten sein. Coach Nohl nahm zwei kluge Auszeiten und fokussierte sein Team neu. Dazu kam, dass zwei wichtige Spieler des Gegners nach dem fünften Foul raus waren. Mit Darius Friesen und Philipp Wilmes mussten zwei echte Leistungsträger das Spielfeld verlassen. Der RSC spielte nun wieder ruhiger und knabberte weiter am Vorsprung der Paderborner, der inzwischen wieder auf sieben Punkte angewachsen war.  Doch die Gäste aus Ostwestfalen spielten mit Herz und konnten den Vorsprung mit in das letzte Viertel retten (37:44).

 

Doch im Schlussabschnitt spielte der RSC das wohl beste Viertel der Saison. Die Osnabrücker fanden auf alle Versuche der Paderborner die passende Antwort und gingen drei Minuten vor dem Ende in Führung. Die Gäste versuchten die Uhr zu stoppen und schickten die Osnabrücker an die Freiwurflinie. Letztlich gewann der RSC verdient mit 52:48 und darf sich nun wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. Weiter geht es dann im neuen Jahr. Am 18.01.2020 gibt es dann das nächste Heimspiel. Um 15:30 Uhr ist der Tabellenführer aus Essen zu Gast.


Kein Glück in Köln

Die Saison des RSC Osnabrück scheint wie verhext zu sein. Das Team aus der Freidesstadt unterlag in Köln deutlich mit 81:45. Damit sind die Osnabrück nun endgültig angekommen im Existenzkampf in der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga. 

Das erste Viertel konnten die Osnabrücker auf Augenhöhe gestalten. Die Verteidigung der Kölner wusste sich im ersten Abschnitt oftmals nur mit Fouls zu helfen. „Wir haben uns zu Beginn gut bewegt, haben den Ball laufen lassen und somit die Kölner vor Probleme gestellt,“ erklärt Trainer Dennis Nohl. Einzig und allein die Trefferquote ließ zu wünschen übrig und war der Grund, weshalb der RSC mit einem Rückstand in der erste Viertelpause ging (16:12)

 

Im zweiten Abschnitt riss dann, wie schon oft in dieser Saison, der Faden. Die Gastgeber wurden zum Körbe werfen eingeladen. Die gute Zuordnung in der Defensive war dahin und im Angriff spielten die Gäste ihr Spiel nicht mehr geduldig zu Ende. Es wurden, auch wegen er Pressverteidigung der Kölner, lange Bälle über das halbe Feld gespielt, die oft ihren Adressaten nicht erreichten. „Es war kein guter Abschnitt von uns und wir haben das Spiel viel zu Früh aus der Hand gegeben“ sagte Spieler Maurice Eschen. Die logische Konsequenz war der große Rückstand zur Pause (39:19).

 

Das dritte Viertel konnte der RSC wieder ausgleichen gestalten (13:13). Auch das gab es schon häufiger in dieser Saison, dass nach einem schlechten Abschnitt ein guter folgte. „Spiele im Abstiegskampf werden im Kopf gewonnen und das haben wir nicht geschafft“, so Eschen weiter. Der RSC konnte sich wieder auf die Verteidigung verlassen konnte den Rückstand aber nicht verkleinern (52:32). 

 

Im vierten Viertel setzte der RSC alles auf eine Karte, um vielleicht noch eine Mini-Chance auf den Sieg in der Domstadt zu bekommen. Coach Nohl stellte auch um auf eine Pressverteidigung, konnte die Kölner damit aber nicht überraschen. Die Hausherren fanden die passenden Antworten und siegten am Ende mit 81:45. 

Weiter geht es für den RSC in zwei Wochen zu Hause gegen die Ahorn Panther aus Paderborn. Gegen den Tabellenletzten soll dann der erste Sieg her. Der Tipp off der Begegnung am 30. November ist auf 17:00 Uhr verlegt worden.   


Bürgermeister zittert mit dem RSC

Der RSC Osnabrück kann auch im vierten Spiel der Saison nicht gewinnen. Unter den Augen von Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück Wolfgang Griesert, verlor das Team von Trainer Dennis Nohl am Ende knapp gegen Hamburg mit 54:62.  

Das Spiel fing gut an für den RSC. Die Truppe von der Hase zeigte von Beginn an eine gute Leistung. In der Offensive erspielten sich die Hausherren aussichtsreiche Gelegenheiten und kamen zu einfachen Körben.  „Jeder im Team wollte heute diesen ersten Sieg in dieser Saison. Am Ende haben wir es zwar aus der Hand gegeben. Wir waren aber nicht die schlechtere Mannschaft,“ erklärt Spieler Maurice Eschen nach dem Spiel. Vor der ersten Viertelpause ließen die Gastgeber aber einige Fastbreaks zu und gingen mit einem Rückstand in die Unterbrechung 10:18. 

Im zweiten Abschnitt kämpfte sich der RSC wieder zurück in die Begegnung. Jannik Schwarmann, der von den Achim Lions verpflichtet wurde, kam zu seinen ersten Minuten in der 2. Bundesliga. Das Spiel war in dieser Phase ausgeglichen und spannend zugleich. Nach 16 Minuten gingen die Osnabrücker in Führung. In der Folgezeit wechselte die Führung nach jedem Angriff. Zur Halbzeitpause stand es 25:26 für Hamburg. 

Auch im dritten Viertel legten die Gastgeber gut los und gingen wider in Führung. Anschließend gab es zahlreiche Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Doch in dieser Phase ließen die Osnabrücker ihre Chancen liegen. Hamburg zeigte sich eiskalt und versenkte im Gegenzug die Bälle im Korb. Doch der RSC blieb kämpferisch und kam bis zur Viertelpause wieder heran 37:40. 

Im letzten Abschnitt blieb es weiterhin spannend. Beim Stand von 44:46 hatte der RSC die Möglichkeit das Spiel auszugleichen. Doch der Ball tanzte über den Ring, fand aber nicht den Weg in den Korb. Hamburg blieb konsequent und punktete weiter. Am Ende verlor der RSC das Spiel trotz der tollen Unterstützung von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert knapp mit 54:62. 

Weiter geht es am zweiten November-Wochenende im DRS Pokal. Dann muss der RSC nach Rahden und in der ersten Runde gegen den BBC Münsterland antreten. Am 16.11.2019 muss die Nohl-Truppe in der Liga zum Kellerduell nach Köln reisen.


Der 1. Sieg soll her

Der RSC Osnabrück steht am Wochenende beim Heimspiel gegen die BG Baskets aus Hamburg unter Druck. Das Team von Trainer Dennis Nohl hat alle drei Spiele in dieser Saison verloren. Gegen die Gäste aus dem Norden soll nun der erste Erfolg her. In Hannover unterlag die Mannschaft aus der Friedensstadt am vergangenen Wochenende denkbar knapp mit nur einem Korb (51:49). 

„Wir haben bewiesen, dass wir in der Lage sind, in dieser Liga mithalten zu können. Das macht der ganzen Mannschaft Mut für die kommenden Aufgaben,“ so Dennis Nohl vor dem Spiel gegen Hamburg. 

Die Hamburger sind auch nicht optimal in die Spielzeit gestartet. Im ersten Spiel unterlagen die Nordlichter am grünen Tisch. Weil ihre Halle nicht zu öffnen war, musste die Begegnung gegen Essen abgesagt werden und wurde für die Mannschaft aus dem Pott gewertet. Am zweiten Spieltag unterlagen die Hamburger klar in Warendorf und am vergangenen Wochenende, am dritten Spieltag, fuhren die Baskets den ersten Sieg gegen Köln ein. 

Für Osnabrück wäre ein Erfolg sehr wichtig. Dann wäre das Team von der Hase punktgleich mit den Hamburgern. Anpfiff der Partie ist um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Goethering. Der Eintritt ist frei.


"Wir sind da"

Der RSC Osnabrück hat sein Auswärtsspiel in Hannover verloren. Das Team von Trainer Dennis Nohl unterlag nur knapp bei Hannover United mit 51:49. Verzichten musste der RSC auf Lasse Lübken, der mit einer U18 Auswahl ein Turnier in Belgien bestritt.

„Wir haben das Spiel zwar verloren. Die Partie hat aber gezeigt, dass wir da sind und unsere Chancen hatten die Begegnung für uns zu entscheiden,“ sagte Nohl nach dem Spiel. Es ging gut los für die Mannschaft aus der Friedensstadt. Nach vier Minuten lag der RSC mit einem Punkt in Führung und erspielte sich in der Offensive immer wieder gute Gelegenheiten. Zum Ende des ersten Viertels verloren die Osnabrücker allerdings den Faden und gingen mit einem Rückstand in die erste Pause (21:14).

Trainer Nohl versuchte Ruhe in die Offensivbemühungen seines Teams zu bekommen. Mit mehr Geduld im Angriff holte der RSC wieder auf und ging kurz vor der Pause sogar wieder in Führung. Doch bis zu Halbzeit verspielten die Gäste ihren Vorsprung (24:25). „Wir haben in diesem Viertel nur zwei Körbe das Gegners zugelassen. Das war ein echt starker Abschnitt von uns, der mich wirklich positiv stimmt,“ stellt Spieler Maurice Eschen klar.

Den Beginn des dritten Viertels verschliefen die Osnabrücker leider ein wenig. Die Aktionen in der Offensive wurden nicht mehr so konsequent zu Ende gespielt und auf der anderen Seiten erzielten die Hannoveraner über Fastbreaks, Würfe direkt unter dem Korb einfache Punkte und erspielten sich ein Polster von sieben Punkten vor dem letzten Abschnitt (40:33).

Doch der RSC gab nicht auf und kämpfte weiter für den ersten Sieg in dieser Saison. Die Osnabrücker spielten ihre Angriffe wieder ruhiger und kamen in bessere Wurfpositionen. 1:48 Minuten vor dem Ende eroberten sich die Gäste die Führung zurück und lagen mit einem Punkt in Front. Im Gegenzug trafen auch die Hausherren und diesmal blieb die Antwort des RSC aus. Hannover verwandelte noch einen Freiwurf und ging knapp als Sieger vom Feld (51:49).

„Es war ein Duell auf Augenhöhe und ich bin stolz auf mein Team, dass es sich zwei Mal ins Spiel zurück gekämpft hat,“ so Nohl abschließend. Weiter geht es für den RSC Osnabrück bereits am kommenden Wochenende. Am Samstag soll im zweiten Heimspiel der Saison gegen die BG Baskets Hamburg II der erste Sieg in dieser Spielzeit her. Anpfiff der Begegnung ist um 15:30 Uhr.


Hannover vor der Brust

Der RSC Osnabrück möchte am Wochenende wieder zurück in die Erfolgsspur kommen. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt in die neue Saison gegen Warendorf und Essen sollen beim Auswärtsspiel gegen die Reserve von Hannover United die ersten Punkte in dieser Spielzeit her. 

Hannover ist eine Mannschaft, die sich im Sommer auch verstärken konnte. Mit Eike Gößling ist ein erfahrener Center in ihren Reihen, der schon eine Menge Spiele in der 1. Bundesliga zu verbuchen hat. Auch Altmeister Heiko Müllers müssen die Osnabrücker auf dem Zettel haben. Müllers und noch einige andere im Team aus der niedersächsischen Landeshauptstadt haben schon für die erste Mannschaft in der 1. Bundesliga gespielt. Hannover hat bereits die ersten Punkte auf dem Konto. Das Team von Spielertrainerin Linde Dahle gewann am ersten Spieltag gegen Paderborn. Am vergangenen Wochenende musste sich United im Duell der Zweitvertretungen in Rhaden geschlagen geben. 

„Klar haben wir keinen optimalen Start in die Saison gehabt und es wäre schöner, wenn wir mit zwei Siegen gestartet wären. Doch der Spielplan und das aktuelle Bild täuscht etwa. Warendorf und Essen sind die beiden besten Mannschaften der Liga,“ erklärt Trainer Dennis Nohl. Es seinen Niederlagen gewesen, die zu verschmerzen seinen und die beiden Mannschaften ganz oben mitspielen werden und keine direkten Konkurrenten seinen, so Nohl weiter. 

Hannover ist in den beiden vergangenen Spielzeiten jeweils sportlich abgestiegen und nur in der Liga geblieben, da aus den Regionalligen keine Mannschaft aufsteigen wollte. Davon darf sich der RSC aber nicht blenden lassen. 

Anpfiff der Begegnung in Hannover ist am Sonntag um 13:00 Uhr.


Niederlage in Essen

Foto: Werner Schorp
Foto: Werner Schorp

Der RSC Osnabrück geht auch im zweiten Spiel der Saison als Verlierer vom Feld. Das Team aus der Friedensstadt unterlag bei den Hot Rollig Bears Essen mit 64:34. 

Die Vorzeichen waren vor der Begegnung nicht gut. Mit Center Ralf Bergmann und Spielmacher Volker Greiwe fehlten zwei wichtige Leistungsträger. Doch die Mannschaft von Trainer Dennis Nohl zeigt sich kämpferisch und hatte mit Doppellizenz Lukas Ulfers einen Joker im Ärmel, der sein Debüt für den RSC und in der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga gab. „Wir hätten natürlich gerne gewonnen beim ersten Spiel von Lukas für uns. Er hat es aber sehr gut gemacht und die ganze Mannschaft hat sich trotz allem teuer verkauft,“ lobt Coach Nohl nach dem Spiel. 

Die Begegnung ging schleppend los. Beide Teams hatten keine gute Trefferquote. Die Hausherren aus Essen fingen nach 3 Minuten an zu scoren und legten einen 8:0 Lauf hin, ehe die Osnabrücker zum ersten Mal den Ball im Korb versenkten. Doch die Gäste fanden an diesem Tag nicht so richtig zu ihrem Spiel, waren in der Defensive nicht sortiert und ließen einfache Punkte zu. Am Ende des ersten Abschnittes lag der RSC mit 20 Punkten in Rückstand (24:04). 

Das zweite Viertel fing besser an. Essen stellte von Pressverteidigung auf Zonenverteidigung um und der RSC kam geordneter in den eigenen Angriff. In der Defensive konnten die einfachen Punkte verhindert werden. Das Viertel ging zwar auch mit 12:07 an die Essener. Allerdings zeigten die Osnabrücker, dass sie durchaus in der Lage waren, wenn auch nicht über die gesamte Spielzeit, mit einem Topteam mithalten zu können. Zur Halbzeit stand es 36:11. 

„Wir haben uns auch bei einem Rückstand von 25 Punkten noch nicht aufgegeben. Im Basketball gab es auch schon die verrücktesten Spiele,“ sagt Nationalspielerin Lena Knippelmeyer. 

Der RSC kämpft weiter und versuchte trotz des aussichtslosen Rückstandes das Spiel für sich zu nutzen, um Spielzüge auszuprobieren, die der Mannschaft in den Begegnungen gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt weiter helfen können. 

„Es hat mehr geklappt als ich dachte und das stimmt mich positiv, dass wir gegen Mannschaften, die ein ähnliches Niveau haben wie wir, besser aussehen werden,“ so Dennis Nohl. Das dritte Viertel ging letztlich auch nur knapp an die Hausherren (51:21). 

Im letzten Akt zwischen Essen und Osnabrück wollte der RSC nochmal zeigen, das er in die 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga gehört und spielte leidenschaftlich zusammen. Die Gäste ließen jetzt den Ball laufen und kamen auch zu Punkten unter dem Korb.

„Ich bin froh, dass wir das letzte Viertel ausgeglichen gestalten konnten (13:13). Als der Druck weg war, weil das Spiel entschieden war, haben wir richtig guten Basketball gezeigt,“ erklärt Dennis Nohl abschließend. Am Ende stand ein 64:34 auf der Anzeigetafel. 

Weiter geht es für den RSC schon am kommenden Wochenende in Hannover. Bei der zweiten Mannschaft von Hannover United soll endlich der erste Saisonsieg her.


Nächste Herausforderung

Der RSC Osnabrück bekommt es am Wochenende mit der nächsten Spitzenmannschaft zu tun. Das Team von Trainer Dennis Nohl muss am Sonntag zum Aufstiegsfavoriten nach Essen reisen. Die Essener waren in der vergangenen Saison in den Playoffs nur knapp am Aufstieg in die 1. Bundesliga gescheitert. Für den RSC ist das eine ähnliche Situation, wie gegen Warendorf in der letzten Woche. „Wir sind der klare Außenseiter in dieser Begegnung. Aber genau da liegt unsere Chance. Im ersten Viertel gegen Warendorf (14:12) haben wir gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind,  gegen Mannschaften zu bestehen, die auf dem Papier besser sind als wir“, erklärt Coach Nohl.

Personell kann der RSC nicht aus dem Vollen schöpfen. Spielmacher Volker Greiwe wird nicht mit nach Essen reisen. Dafür steht Neuzugang Lukas Ulfers vor seinem Debüt für den RSC. Der 19-jährige 4,5 Punkte Spieler kommt vom Regionalligisten aus Meppen und spielt mit einer Doppellizenz in Osnabrück. „Lukas ist ein Spieler mit viel Potential, der unserem Spiel Schnelligkeit und Dynamik verleiht“, so Nohl.

Der RSC kann das Spiel in Essen ohne Druck angehen. Für das Team aus der Friedensstadt geht es in dieser Saison nur um den Klassenerhalt. Ein Sieg in Essen wäre eine Überraschung gegen eines der besten Teams der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga. Anpfiff der Partie ist am Sonntag 13.10.2019 um 15:00 Uhr.


RSC verliert Saisonauftakt

Foto: Werner Schorp
Foto: Werner Schorp

Der RSC Osnabrück hat den Saisonauftakt verloren. Das Team von Trainer Dennis Nohl verlor am Ende verdient mit 33:63 gegen die Gäste vom BBC Münsterland aus Warendorf, die in dieser Spielzeit wohl mit zu den besten Mannschaften der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga zählen werden. 

Dabei machte der Start in das Spiel Hoffnung auf eine spannende Begegnung zwischen den beiden Teams, dessen Spielorte nur rund 60 Kilometer auseinander liegen und es sich somit auch um ein Derby handelte. Die Nohl-Truppe gewann den Hochball und ging nach sechs Minuten zum ersten Mal mit 8:6 in Führung. „In dieser Phase des Spiels ist es uns sehr gut gelungen uns gegenseitig in gute Wurfpositionen zu bringen. Das war der Schlüssel für das erste gute Viertel,“ analysiert der Trainer nach dem Spiel. Der RSC konnte die Führung bis in die erste Viertelpause mitnehmen (14:12). 

Die Gäste aus Warendorf zeigten sich merklich beeindruckt von der leidenschaftlichen Spielweise der Osnabrücker und waren nun gefordert. Die Münsterländer hielten an ihrer sogenannten „Pressverteidigung“ fest ,dem RSC gelang es nicht wie im ersten Abschnitt diese zu überwinden und den Ball in die gegnerische Hälfte zu bekommen. „Wir haben es zwar immer geschafft über die Mittellinie zu kommen, dass hat aber immer schon sehr lange gedauert. Es fehlte uns dann die Zeit, uns wieder gegenseitig in eine gute Position zu bringen und einfache Würfe zu kreieren,“ erklärt Coach Nohl weiter. Letztlich blieb der RSC in dem gesamten zweiten Viertel ohne eigenen Korb und ging mit einem klaren Rückstand in die Pause (14:28). 

Diese nutzten die Hausherren, um wieder ins Spiel zurückzukommen. „Wir haben uns in der Pause einen Plan zurecht gelegt, wie wir schneller die Pressverteidigung überwinden können. Das hat dann im dritten Abschnitt des Spiels wieder besser funktioniert,“ erklärt Spieler Maurice Eschen. Über verschiedene Passstationen gelang es den Osnabrückern wieder besser den Ball in Richtung gegnerischen Korb zu bringen. Am Ende ging dem Team von der Hase, die nur wenige Wechselmöglichkeiten hatten, auch die Kraft aus. Warendorf hingegen hat in dieser Spielzeit eine gut besetzte Bank und konnte munter wechseln. Somit kassiert der RSC gerade zum Ende des dritten Viertels einige Fastbeaks, die einfache Punkte für die Warendorfer bedeuteten (24:42).

Der Schlussabschnitt ging wieder gut los für den RSC. Nach einem 4:0 Lauf keimte nochmal kurz Hoffnung auf. Doch Warendorf war gerade zum Ende des Spiels noch in der Lage an Tempo zuzulegen, sodass die Osnabrücker verdient mit 33:63 verloren haben. „Warendorf ist in diesem Jahr wohl das stärkste Team der Liga. Wir werden unsere Fehler analysieren und uns das Video genau anschauen. Wir haben aber auch ein Viertel gewonnen und das macht mir Mut, dass wir gegen Teams, die auch um den Klassenerhalt spielen, besser aussehen werden,“ stellt Trainer Dennis Nohl klar. Weiter geht es bereits am kommenden Wochenende. Am 13. Oktober müssen die Osnabrücker nach Essen reisen. Anpfiff der Begegnung ist um 15:00 Uhr.


Derby zum Start

Am kommenden Wochenende startet der RSC Osnabrück in die neue Saison. Das Team von Trainer Dennis Nohl trifft zum Auftakt auf den BBC Münsterland aus Warendorf. Die Münsterländer haben sich gut verstärkt und sind einer der Favoriten auf den Aufstieg in die erste Bundesliga. 

Auch in diesem Jahr heißt das Ziel für den RSC Klassenerhalt. Mit den Abgängen von Martin Steinhardt und Patrick de Boer hat die Mannschaft aus der Friedensstadt zwei wichtige Leistungsträger verloren. Beide wechselten ins Oberhaus nach Hamburg und Wiesbaden. 

 

„Wir werden die Verantwortung jetzt wieder auf mehr Schultern verteilen müssen“, so Dennis Nohl. Der RSC ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit Volker Greiwe, Dennis Nohl und Maurice Eschen stehen über 300 Spiele in der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga auf dem Feld. Auch der niederländische Nationalspieler Jelle van der Steen ist weiter an Bord und Ralf Bergmann kommt aus der zweiten Mannschaft. Mit Lena Knippelmeyer und Lasse Lübken konnte der RSC zwei Nachwuchsspieler mit viel Potential halten, die in der kommenden Spielzeit den Sprung zum Leistungsträger im Team schaffen können. Ein neues Gesicht kommt vom Regionalligisten aus Meppen von den Emsland Rolli Baskets. Der 18-jährige Lukas Ulfers ist ein Spieler mit viel Potential und passt genau in die Philosophie des RSC, der in den kommenden Jahren den Spagat aus Bundesligsbasketball und der Förderung regionaler Talente meistern möchte.

„Lukas wird bei uns mit einer Doppellizenz spielen. So hat er die besten Möglichkeiten sich zu entwickeln“, erklärt Trainer Nohl. 

 

Anpfiff der Partie gegen den BBC Münsterland ist um 15:30 Uhr in der Sporthalle am Goethering. Der Eintritt ist frei.  


Gebauer wechselt nach Warendorf

Der RSC Osnabrück arbeitet fleißig an der Kaderplanung für die kommende Saison in der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga. „Planen heißt nicht nur, dass neue Spieler verpflichtet werden, sondern auch Akteure den Verein verlassen,“ erklärt Trainer Dennis Nohl. Sören Gebauer wird in der nächsten Spielzeit nicht mehr das Trikot des RSC Osnabrück tragen. „Sören hat mich Anfang der Woche informiert, dass er das Angebot aus Warendorf angenommen hat,“ so Nohl weiter.

Wir wünschen Sören viel Erfolg bei seinem neuen Team aus Warendorf und freuen uns auf das Wiedersehen am ersten Spieltag. Die Verantwortlichen des RSC Osnabrück sind sich aber sicher, dass auch in der kommenden Saison ein schlagkräftiges Team auf dem Feld stehen wird