RSC verliert Saisonauftakt

Foto: Werner Schorp
Foto: Werner Schorp

Der RSC Osnabrück hat den Saisonauftakt verloren. Das Team von Trainer Dennis Nohl verlor am Ende verdient mit 33:63 gegen die Gäste vom BBC Münsterland aus Warendorf, die in dieser Spielzeit wohl mit zu den besten Mannschaften der 2. Rollstuhlbasketball Bundesliga zählen werden. 

Dabei machte der Start in das Spiel Hoffnung auf eine spannende Begegnung zwischen den beiden Teams, dessen Spielorte nur rund 60 Kilometer auseinander liegen und es sich somit auch um ein Derby handelte. Die Nohl-Truppe gewann den Hochball und ging nach sechs Minuten zum ersten Mal mit 8:6 in Führung. „In dieser Phase des Spiels ist es uns sehr gut gelungen uns gegenseitig in gute Wurfpositionen zu bringen. Das war der Schlüssel für das erste gute Viertel,“ analysiert der Trainer nach dem Spiel. Der RSC konnte die Führung bis in die erste Viertelpause mitnehmen (14:12). 

Die Gäste aus Warendorf zeigten sich merklich beeindruckt von der leidenschaftlichen Spielweise der Osnabrücker und waren nun gefordert. Die Münsterländer hielten an ihrer sogenannten „Pressverteidigung“ fest ,dem RSC gelang es nicht wie im ersten Abschnitt diese zu überwinden und den Ball in die gegnerische Hälfte zu bekommen. „Wir haben es zwar immer geschafft über die Mittellinie zu kommen, dass hat aber immer schon sehr lange gedauert. Es fehlte uns dann die Zeit, uns wieder gegenseitig in eine gute Position zu bringen und einfache Würfe zu kreieren,“ erklärt Coach Nohl weiter. Letztlich blieb der RSC in dem gesamten zweiten Viertel ohne eigenen Korb und ging mit einem klaren Rückstand in die Pause (14:28). 

Diese nutzten die Hausherren, um wieder ins Spiel zurückzukommen. „Wir haben uns in der Pause einen Plan zurecht gelegt, wie wir schneller die Pressverteidigung überwinden können. Das hat dann im dritten Abschnitt des Spiels wieder besser funktioniert,“ erklärt Spieler Maurice Eschen. Über verschiedene Passstationen gelang es den Osnabrückern wieder besser den Ball in Richtung gegnerischen Korb zu bringen. Am Ende ging dem Team von der Hase, die nur wenige Wechselmöglichkeiten hatten, auch die Kraft aus. Warendorf hingegen hat in dieser Spielzeit eine gut besetzte Bank und konnte munter wechseln. Somit kassiert der RSC gerade zum Ende des dritten Viertels einige Fastbeaks, die einfache Punkte für die Warendorfer bedeuteten (24:42).

Der Schlussabschnitt ging wieder gut los für den RSC. Nach einem 4:0 Lauf keimte nochmal kurz Hoffnung auf. Doch Warendorf war gerade zum Ende des Spiels noch in der Lage an Tempo zuzulegen, sodass die Osnabrücker verdient mit 33:63 verloren haben. „Warendorf ist in diesem Jahr wohl das stärkste Team der Liga. Wir werden unsere Fehler analysieren und uns das Video genau anschauen. Wir haben aber auch ein Viertel gewonnen und das macht mir Mut, dass wir gegen Teams, die auch um den Klassenerhalt spielen, besser aussehen werden,“ stellt Trainer Dennis Nohl klar. Weiter geht es bereits am kommenden Wochenende. Am 13. Oktober müssen die Osnabrücker nach Essen reisen. Anpfiff der Begegnung ist um 15:00 Uhr.