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Erfolgreicher Auswärtsspieltag in Buchholz – RSC Osnabrück überwintert an der Tabellenspitze


Der RSC Osnabrück blickt auf einen äußerst erfolgreichen Auswärtsspieltag in Buchholz zurück. Dank zwei starker Teamleistungen konnten beide Partien gewonnen werden – ein perfekter Abschluss der Hinrunde.

 

Im ersten Spiel des Tages traf Osnabrück auf Blau-Weiss Buchholz. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Partie, in der beide Teams viel Energie auf das Feld brachten. Der RSC zeigte großen Einsatzwillen, verteidigte konsequent und setzte offensiv immer wieder wichtige Akzente. Am Ende stand ein verdienter 60:36-Erfolg für Osnabrück.

 

Im zweiten Spiel ging es direkt im Anschluss gegen die Paderborner Ahorn-Panther. Nach zwei Niederlagen in den bisherigen Saisonduellen war die Motivation besonders hoch. In einer spannenden und körperbetonten Partie kämpfte das Team geschlossen um jeden Ball und ließ sich auch in schwierigen Phasen nicht aus der Ruhe bringen. Mit viel Leidenschaft und Willen gelang schließlich die erhoffte Revanche – 56:46 lautete der Endstand.

 

Der enorme Einsatz zeigte sich auch in einer bitteren Szene: Spielerin Lena Knippelmeyer zog sich nach einem harten Foul bei einem Lay-up einen Nasenbeinbruch zu. Das Team wünscht ihr an dieser Stelle gute und schnelle Genesung.

 

Mit diesen beiden wichtigen Siegen überwintert der RSC Osnabrück verdient auf dem 1. Tabellenplatz und geht mit viel Selbstvertrauen in die weitere Saison.


Einblick: Rollstuhl-Frisbee WM-Teilnahme von RSC-Spieler Steffen Meiners


Nach einer aktiven Zeit im Ultimate Frisbee war es unserem Spieler Steffen Meiners aufgrund eines schweren Unfalls im Jahr 2020 und eines daraus resultierenden versteiften Sprunggelenks nicht mehr möglich, den Sport weiter auszuüben. Über seine Tätigkeit im Jugendkomitee des Deutschen Frisbeesportverbands (DFV) kam er jedoch mit Rollstuhl-Frisbee in Kontakt. In diesem Zusammenhang entstand auch der Austausch mit Tanja Gebert, Trainerin des deutschen Rollstuhl-Frisbee-Teams, das organisatorisch aus einer Rollstuhlbasketball-AG im Raum Frankfurt hervorgegangen ist.

 

Kurzfristig, rund zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft, erhielt Steffen die Anfrage, ob er das internationale Team verstärken könne, da die Veranstalter dringend Spieler*innen suchten. Dank kurzfristig genehmigten Urlaubs reiste er am 17.09. nach Litauen – ohne zuvor selbst Rollstuhl Frisbee gespielt zu haben. Der Einstieg gelang jedoch überraschend schnell, und bereits ab den ersten Einheiten bereitete ihm das Spiel große Freude.

 

Steffen spielte im internationalen Team gemeinsam mit Athleten aus Polen und Mexiko sowie wechselnden Pick-Up-Spieler*innen anderer Nationen. Aufgrund dieser Zusammensetzung trat das Team außer Konkurrenz an und wurde nicht offiziell platziert. Dennoch erhielt das Team am Ende den Spirit of the Game Award, eine besondere Auszeichnung im Frisbeesport für Fairness, Teamgeist und respektvollen Umgang.

 

Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft war für Steffen insgesamt eine sehr bereichernde Erfahrung. Besonders wertvoll war es, wieder aktiv auf dem Spielfeld zu stehen und sich mit Athletinnen und Athleten aus unterschiedlichen Ländern auszutauschen, die jeweils ihre eigenen sportlichen und persönlichen Geschichten mitbringen.



Saison im vollen Gang!


Der RSC Osnabrück blickt auf ereignisreiche und emotionale Spieltage zurück, die sowohl Rückschläge als auch wichtige Erfolgserlebnisse mit sich brachten.

 

Am 06.12. traf Osnabrück im Achtelfinale des RBD-Pokals auf die Rhine River Rhinos Wiesbaden. Gegen den Erstligisten fand der RSC nur schwer ins Spiel und musste sich am Ende deutlich mit 22:77 geschlagen geben. Trotz des frühen Ausscheidens sammelte das Team wertvolle Erfahrungen auf hohem Niveau.

 

Bereits einen Tag später, am 07.12., stand in der 2. Bundesliga Division B das Duell mit den Paderborner Ahorn-Panthern an. In einem intensiven und hart umkämpften Spiel hielt Osnabrück lange gut mit, musste sich jedoch knapp mit 48:55 geschlagen geben.

 

Ebenfalls am 07.12. folgte dann jedoch der erste Erfolg: Gegen die Kieler Wheeler zeigte der RSC eine starke Leistung und sicherte sich mit einem 65:52 den ersten Saisonsieg. Eine geschlossene Teamleistung und konsequente Offensivaktionen machten letztlich den Unterschied.

 

Am 13.12. kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit den Kieler Wheelern. Auch dieses Mal behielt Osnabrück die Oberhand und gewann souverän mit 61:49, womit die positive Entwicklung des Teams bestätigt wurde.

 

Im Anschluss folgte ein echter Krimi gegen die TVK Green Sharks Essen. In einem hochspannenden Spiel lag der RSC 16 Sekunden vor dem Ende noch zurück, bewies jedoch große Moral und Nervenstärke. Mit einem starken Schlussspurt drehte Osnabrück die Partie und feierte einen umjubelten 60:57-Erfolg.

 

Der RSC Osnabrück zeigt damit eine klare Leistungssteigerung und belohnt sich zunehmend für den eigenen Einsatz – eine Entwicklung, die Zuversicht für die kommenden Aufgaben macht.